Unsere SPD-Fraktion in der Schenefelder Gemeindevertretung blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2019 zurück

Unser Fraktionsvorsitzender Gerhard Boll hat bei der  letzten Mitgliederversammlung des Ortsvereins über die Arbeit der Fraktion im vergangenen Jahr berichtet.

Gerhard Boll (Foto: Gemeinde Schenefeld) Bild: Gemeinde Schenefeld

Und seine Bilanz kann sich wirklich sehen lassen:
Da sind zunächst die neuen Fitness-Geräte im Hohenzollernpark:
Lange hat es gedauert von der Idee, im Hohenzollernpark den Bereich des Kinderspielplatzes mit einem Bewegungsparcour für Größere zu erweitern. Viele Male haben die SPD -Gemeindevertreter den vor langer Zeit durch die Gemeindevertretung beschlossenen, aber nie umgesetzten Beschluss zur Anschaffung der 5 Geräte angemahnt.
Aber jetzt stehen sie seit ein paar Wochen am Ort und warten auf eine rege Nutzung. Zwar fehlen noch die Übungsanleitungen in den bereits vorhandenen Halterungen, aber die kommen auch bald, wie unser „Bürgerliches Mitglied “ im Sozialausschussmitglied Jürgen Nabert versichert. Sie sollen, bevor sie installiert werden, noch mit einer wetterfesten Folie versehen werden. Wir alle wünschen uns, dass die Schenefelder rege an den Geräten trainieren. Und wenn die Geräte durch die Schenefelder angenommen werden, sollen noch 2 weitere Geräte folgen.

Bewegungsparcour
Neue Geräte laden zum Ausprobieren (Foto: Jürgen Nabert, SPD-Ortsverein Schenefeld)

Auch bei den durch die SPD-Fraktion mehrfach geforderten Maßnahmen zur Verringerung der Fahrzeuggeschwindigkeit  am nördlichen Ortsein- bzw. Ausgang (Richtung Warringholz) gibt es Bewegung. Hier stehen wir ganz an der Seite der Einwohner vom Brookweg, von denen mehrere Familien bei Sitzungen der Gemeindevertretung vorstellig geworden sind.
Nach einem internen Gespräch mit den zuständigen Stellen, wird sich nun der Straßen- und Wegeausschuss wiederholt mit dem Thema beschäftigen, um angemessene Lösungen zu finden, denn eine Messung der Geschwindigkeiten der ein- und ausfahrenden Fahrzeuge im letzten Jahr hatte ergeben, dass viele Fahrer hier viel zu schnell unterwegs sind und insbesondere Schulkinder, die die Holstenstraße am Brookweg überqueren, gefährden.

Ortsein-/ausgang Nord (Foto: Klaus Hass, SPD-Ortsverein Schenefeld) Bild: Klaus Hass

Leider wurde aber auch eine an dieser Stelle von den Anwohnern des Brookwegs und der SPD-Fraktion für erforderlich gehaltene Bedarfsampel für nicht genehmigungsfähig erklärt.
Weiter ist das Verhalten einiger Fahrzeugführer*innen zu kritisieren, die den Soothweg als ihre Rennstrecke betrachten. Hier halten wir eine Begrenzung der Geschwindigkeit auf 30 km/h für angebracht, bevor Unfälle zu beklagen sind.
Die SPD wird sich weiter mit den Themen „Sicherer Schulweg“ und „Sicherheit im Ortsverkehr“ befassen und nicht locker lassen.

In Schenefeld sind in absehbarer Zeit neue mögliche Verkehrsschwerpunkte zu erkennen.
Da sind zunächst die Veränderungen der Verkehrsströme zu sehen, die durch den künftigen Neubau des ALDI-Marktes an der Marktstraße heute schon auszumachen sind. Gerade in diesem Bereich verläuft der kürzlich von der Verwaltung empfohlene Schulweg der Kinder aus dem Brookweg als Alternative zum geforderten Übergang Brookweg-Holstenstraße-Hindenburgstraße. Die SPD wird das Projekt weiter kritisch beobachten und falls erforderlich, neue Maßnahmen einfordern.
Ein weiterer neuer Verkehrsschwerpunkt wird sich an der Einmündung der Feldscheide zur stark befahrenen Holstenstraße ergeben, wenn dann in Kürze das neue Baugebiet an der Pöschendorfer Straße bezogen und das ehemalige „Sommergelände“ an der Holstenstraße durch einen Investor mit ca. 50 Wohneinheiten bebaut sind. Hier halten unsere SPD-Fraktionsmitglieder Gerhard Boll, Klaus Hass und Tjark Wilts und alle „Bürgerlichen Mitglieder“ der Fraktion den Bau einer Ampelanlage für kurzfristig erforderlich.

 

Die Bemühungen der Fraktion um Einrichtung einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h im Bereich des neuen Kinderhauses an der Ecke Holstenstraße / Zum Birkengrund waren erfolgreich, so Ausschussmitglied Christian Werlich. Die entsprechenden Verkehrsschilder sollen bald aufgestellt werden.

Christian Werlich (Foto: Christian Werlich, SPD-Ortsverein Schenefeld) Bild: SPD-Ortsverein Schenefeld

 

 

 

 

 

 

 

Alle Baumaßnahmen in Schenefeld und auch die bereits in Angriff genommene Erweiterung des Gewerbegebietes werden, sofern eine Zustimmung der Landesregierung erfolgt, zu einem Anwachsen der Einwohnerzahl Schenefelds führen. Das wird möglicherweise auch dazu führen, dass zeitnah über eine Erweiterung der bestehenden Kinderbetreuungseinrichtungen nachgedacht werden muss.
Zum 1.April 2020 wird der Betrieb der Kläranlage in neue Hände gelegt.
Der „Wasserverband Unteres Störgebiet“ übernimmt die Anlage. Die hierfür erforderlichen Verträge können nun mit wesentlichen von der SPD maßgeblich eingebrachten Änderungen z.B. Laufzeit und Gebührenstabilität im Interesse aller Schenefelder Bürger abgeschlossen werden. Weder von der in der Gemeindevertretung tätigen CDU und den Freien Wählern Schenefeld gab es hier entsprechende Vorschläge.
Dank des beharrlichen Einsatzes des SPD-Fraktionsvorsitzenden konnte erreicht werden, dass Pläne zum Bau eines neuen Ärztezentrums weiterverfolgt werden, um den Schenefelder Bürgern auch in Zukunft eine gesicherte ärztliche Versorgung bereitstellen zu können.
So wurde trotz des Widerstandes der Vorsitzenden der „Freien Wähler Schenefeld“  in einem Gespräch mit dem Bürgermeister noch vor dem Jahresende 2019 vereinbart, schnellstmöglich Kontakt zum Innenministerium aufzunehmen, mit dem Ziel, dort die Möglichkeit von Fördermittel und der Bauleitplanung zu besprechen.
Eine der zentralen Wünsche der Orts-SPD zur Zukunftssicherung des Zentralortes ist seit längerer Zeit eine bessere Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr. Das wird nun, nicht zuletzt durch die Aktivitäten des SPD-Kreisverbandes, mit Einführung eines Stundentaktes erfolgen. Es bleibt zu hoffen, dass die Schenefelder künftig ihre Autos stehenlassen und mit dem Bus in die Kreisstadt Itzehoe fahren. Das dient der Umwelt und dem Klimaschutz.
Die SPD Schenefeld wird deshalb auch ihre Forderung nach dem Bau von Elektro-Ladeeinrichtungen für batteriebetriebene Kraftfahrzeuge wieder aufleben lassen.
Plätze wie der Parkplatz vor dem ehemaligen Park-Restaurant oder im Gewerbegebiet Bgm.-Carstens-Ring oder hinter dem bisherigen Sparkassengebäude wären hierfür geeignet.

Die positive Bilanz der sehr engagierten SPD-Fraktion, in der auch mehrere wählbare Bürger mitarbeiten, zeigt, dass auch kleine Fraktionen in politischen Gremien für die Entwicklung einer Gemeinde etwas bewirken können.
Interessierte Bürger aus Schenefeld, die sich mit ihrer Meinung einbringen möchten, dürfen sich gern beim SPD-Ortsverein Schenefeld melden.
Nutzen Sie dafür bitte das Kontaktformular auf unserer Startseite.

Die SPD-Schenefeld wünscht Ihnen und Ihren Familien ein gutes und erfolgreiches Jahr 2020.

Bild: SPD Kellinghusen

Mit freundlichen Grüßen
Ihr
Klaus Hass
Ortsvereinsvorsitzender